....Pornoska - eine Mischung aus Ska, Punk und Spaß für die ganze Familie
Mit dem Ziel das letzte bisschen Anspruch aus der Rockmusik zu entfernen fanden sich Anfang 2005 ein paar überintellektuelle, aber musikalisch völlig untertalentierte junge Männer zusammen. Mutig nahmen sie den Kampf gegen Niveau und Studentenrock, und für alle verkannten Randgruppen, wie z.B. biertrinkende Familienväter, feinripptragende Voyeure und Leute, die gerne am helllichten Tag Pornofilme ansehen, auf. Ihre Musik, mit der sie ihre Botschaft auf die Bühnen dieser Welt bringen, bewegt sich Spannungsfeld zwischen Slayer und dem Musikcorps der Bundeswehr: Ein Schlagzeug, das klingt wie ein Wildschwein, das die Treppe herunterfällt, ein Bass, variantenreich wie ein Dieselmotor und zwei Gitarren, denen man kaum anmerkt, dass sie nicht kaputt sind, bilden das Fundament, auf dem sich die Stimme, die irgendwo zwischen James Hetfield und Jürgen Fliege liegt, voll entfalten kann. Abgerundet werden die – ausschließlich in Eigenkomposition ausgefeilten – Gassenhauer von einem Saxophon, das zwar klingt wie eine Karnevalströte, aber mindestens doppelt so teuer war! Nach bald 40 Konzerten auf großen und kleinen Bühnen, unter anderem auch auf dem Traffic Jam und dem Mühlberg–Festival sind die alten Ideen langsam in Vergessenheit geraten. Größenwahnsinnig geworden durch zuviel Freibier und schlechtes Catering streben sie jetzt die Weltherrschaft an.
Liebe Grüße :) Max